Hydraulikkomponenten

Hydraulikzylinder und ihre richtige Verwendung

Chapel Hydraulique produziert hydraulische Stützzylinder, Bremszylinder, Handpumpen und Handhebelventile.

Ein Hydraulikzylinder besteht prinzipiell aus einem Außenrohr und einem Kolben, der sich in diesem bewegt.

Der Kolben teilt das innere Volumen in zwei, durch eine Dichtung getrennte Einzelvolumina. Der Kolben wird durch Einbringen einer Flüssigkeit unter Druck in eine der beiden Kammern bewegt.

Die Bewegung der Baugruppe Kolben / Kolbenstange bewirkt die Bewegung des am Zylinder befestigten Bauteils.

Der Zylinder arbeitet mit einer unter Druck befindlichen Hydraulikflüssigkeit, ein Pneumatikzylinder entsprechend mit Druckluft.

Druckluft ist kompressibel. Dies bedeutet, dass man sie komprimieren und entspannen kann und sie wieder ihren Ursprungszustand einnehmen wird, sobald sie auf den Ausgangsdruck zurückgeführt wird. Vorraussetzung hierfür ist, dass wieder die Ausgangstemperatur herrscht.

Öl ist quasi inkompressibel. Eine Pumpe beaufschlagt das System mit dem erforderlichen hydraulischen Druck, der häufig mittels Handhebelventilen an die Arbeitszylinder weitergegeben wird.

Die wesentlichen Merkmale eines hydraulischen Zylinders sind Hub, Kolbendurchmesser, Stangendurchmesser und der Arbeitsdruck.

Der Hub ist die Ausfahrlänge des Zylinders.
Die Beträge der Zylinderkräfte sind abhängig vom hydraulischen Druck und von den Stangen- und Kolbendurchmessern.
Die Kraft errechnet sich aus dem Produkt aus Druck und Fläche F = p x A .

Häufig wird die Kraft in Tonnen umgerechnet. Die Druckkraft wird in bar und die Kolbenfläche in cm² angegeben. Andere Maßeinheiten sind möglich.

Es gibt mehrere Zylindertypen: einfachwirkende Zylinder, doppeltwirkende Zylinder, Teleskopzylinder, Stützzylinder, Bremszylinder und weitere Sondertypen.

Ein einfachwirkender Zylinder hat nur eine Arbeitsrichtung (Druckkraft).

Über den Ölanschluss wird der Zylinder mit Drucköl beaufschlagt, um den Kolben in die gewünschte Richtung zu bewegen.

Ein doppeltwirkender Zylinder hat zwei Arbeitsrichtungen (Druckkraft und Zugkraft). Er benötigt hierfür zwei Ölanschlüsse.

Er wird dann eingesetzt, wenn eine Zugkraft in Richtung des Zylinderrohres benötigt wird.

Die Teleskopzylinder von Chapel sind speziell für den Einsatz in Kippern konzipiert. Um den passenden Hub eines Teleskopzylinders festzulegen, benötigt man sowohl den Abstand zwischen dem Angriffspunkt des Zylinders unter der Mulde und dem Kipplager, als auch den gewünschten Kippwinkel.

Ein wichtiger Parameter bei der Dimensionierung eines Teleskopzylinders ist die minimal erforderliche Kraft, um die Mulde inklusive Ladung zu kippen. Hierdurch werden unter Berücksichtigung der Knicklasten die Stufendurchmesser bestimmt.

Um einen Teleskopzylinder richtig zu dimensionieren, klicken Sie bitte auf den Bereich: Die Auswahl des richtigen Teleskopzylinders

Eine Kippmechanik (Compas) ist eine Baugruppe zum Kippen für den Fahrzeugbau. Sie übernimmt keine stabilisierende und führende Wirkung für das Fahrzeug. Sie muss entsprechend den allgemeinen Regeln für Kippfahrzeuge eingesetzt werden und das Auskippen der Ladung erfolgt stetig über den ganzen Hub. Es müssen bei der Verwendung einer Kippmechanik im Fahrzeugbau unbedingt alle Sicherheitsvorschriften und Richtlinien für Kipper eingehalten werden.



Diese Angaben sind allgemein und nicht vertraglich bindend. Für genauere Angaben lesen Sie bitte unseren Katalog und unsere Algemeinen Geschäftsbedingen.